Woolly Wolstenholme and Maestoso
WOOLLYS Einführung in Songs From The Black Box
CD Voiceprint VP 174 CD, Juni 1994
CD Blueprint BP 174 CD, 1997
Has To Be A Reason
("Road Life")
Dieser und die beiden anderen Songs, die bei meiner letzten Studiosession aufgenommen wurden ("Too Much, Too Loud, Too Late" und "Deceivers All") bekamen nach und nach Untertitel je nach meinen Gefühlen: "Road Life" zum Touren, "Studio Life" lebendig begraben! und "Low Life" als Kommentar zu Polydor und ihren gebrochenen Versprechen, Lügen und fehlender Unterstützung.
Einfacher Gitarrensong über San Francisco/Los Angeles und das Leben auf der San Andreas Linie, wo das Leben im Angesicht plötzlicher Vernichtung stattfindet - fast wie Berlin, bevor die Mauer fiel. (Merkwürdiger Bassdrum-Klang!).
Hippie-Philosophie. Vielleicht eine Art Beobachtung im Hochsommer unter einem Baum(!?!).
Too Much, Too Loud, Too Late
("Studio Life")
Tour-de-force voller Energie. Zumeist in e-moll, aber der Refrain (in 7/4) ist in Es & F. Der akkordische Mittelteil "interlude" ist von einem früheren Arrangement übriggeblieben. Dreht es auf!
Das Ende der Affäre? Exquisite Folter.
Vielleicht der Song, der meine BJH-Wurzeln am besten zeigt. Eine guter "Big 'un" für Liveshows.
Meine persönliche Verdammung von Blutsport. (Ist das Eric Clapton an der Leadguitar? Nein.)
Heldengedenktag (11.11.) in Greenfield, Saddleworth. Der Cenotaph ist ein Obelisk an einem relativ unerreichbaren und, zumindest im November, kalten Ort. Alphin und Alderman sind örtliche Hügel, die sich der Legende nach über Chew Valley hinweg mit Steinen beworfen haben. Musikalisch könnte der einfache "Folksong" leicht in andere Stile entwickelt werden, und der zweite Teil gibt einen Geschmack eines meiner überkandidelten Finali. Betjeman trifft Quasimodo!
Ein Hauch von Procol Harum. Bestens ein Gebet - schlechtestens eine Menge Gewäsch.
Ein Song vom Typ Universal-Verlassen (es oder sie!), Rauskommen, Schmeißen, Einpacken, Abräumen. (Der Knall zwischen diesem und dem nächsten Song sollte der Klang einer "riesigen zukrachenden Stahltür" (L.Durrell) sein, klingt aber eher wie eine Ohrfeige!).
Ich weiß nicht, ob es um Umwelt, Tourismus oder Wale geht! Aber das Resultat ist wahrscheinlich dasselbe. Der Reggae-Lärm stellt die Verschmutzung dar, die das Echte mit dem Ersatz verdrängt.
Eine Winterpause für Jill und mich an der Nordküste. Große Wellen langen nach dem Deich und zerreißen ihn schließlich. Das Hotel war abgestellt - zusammen mit dem Wasser. Steve Broomheads "tausend Mandolinen" malen das Bild von unseren klappernden Zähnen. Bilder von The French Lieutenant's Woman mit Fish und Chips.
Ein bißchen Bizarres in 6/8.
Ich wollte immer etwas Elgarisches schreiben, und näher habe ich es nicht geschafft. Allgemein war ich damit zufrieden, bis auf ein paar wahnsinnige Drumbreaks!
"Helden, von Eseln geführt". Lange bestehender Song über die Sinnlosigkeit des ersten Weltkriegs, mehrmals für BJH-Alben abgelehnt.
Schönen Tag auch! Grrrr!
Mæstoso - A Hymn In the Roof Of The World
Mein Magnum Opus. In Inkubation für 11 Jahre, und jedes Jahr änderte es sich etwas. Das Originalkonzept der Sinnlosigkeit von nationalem Streben und der höchste Triumph der Menschlichkeit klingt jetzt naiv und idealistisch - aber es paßt zur Musik! Es verlockt zum Remixen, aber natürlich nur als Experiment!
Manchmal muß man der Drummer abschießen und etwas machen, das un-Rock & Roll ist. Wie immer schrieb ich einen Song, den ich nicht singen konnte, und der Schlußakkord mit dem Bass auf der Dominante beendete das Ganze eher mit einem Komma als einem Punkt.
Thank Yous
Dank an:
Chris Clover für's originale Black Box Design; Paula Southern für das Schreiben der CD-Zertifikate und das gesamte Management und alle Angestellten von Swallowtail und IBJHFC für ihre Unermüdlichkeit...
Und wo ist jetzt der Korkenzieher?
From the makers of ...